AfD möchte: Wohnungsnot ausbauen

Gesellschaftliche Realität: Wohnungsnot

In Deutschland ist Wohnungsnot nicht mehr nur ein Thema von Großstädten, überall steigen die Mieten, Wohnraum wird knapp und fällt Spekulationen von Immobilienhaien zum Opfer. Dazu steigt die Zahl Wohnungsloser beständig an. Im Jahr 2017 waren 860.000 Menschen ohne Wohnung.

Allein in Schwäbisch Gmünd sind die Mieten von 2013 auf 2017 um 17% gestiegen. Allein bei der VGW und dem Bauverein sind 2000 Wohnungssuchende registriert, mit den dazugehörigen Familien kommt man auf einen fünfstelligen Bereich.

Antwort der AfD:

Wohnungsnot ausbauen

Mehr Rechte für Miethaie

Damit das auch so bleibt, ist die AfD gegen eine Mietpreisbremse (WP S. 69) und gegen die Erhebung von Steuern auf den Immobilienhandel (GP S. 94).

Sie will mehr staatliches Bauland an private Investoren verkaufen und öffnet damit einem Handel und Spekulation mit notwendigem Wohnraum Tür und Tor. Außerdem möchte sie weniger Baurecht, bspw. bei Umweltfragen wie Wärmedämmung etc. staatliche Hürden abschaffen (WP S. 70). Das gibt den Unternehmen freie Hand mit (potenziellem Wohnraum) umzugehen wie sie wollen. Die AfD verliert kein Wort über Ideen zu sozialem Wohnungsbau oder das Schaffen von bezahlbaren Mieten (S. 69f.).