AfD möchte: Leistungsdruck und Wettbewerb vor Sozialem Lernen Meinungsvielfalt einschränken

Die AfD zum Thema:

Schule und Bildung

Leistungsdruck und Wettbewerb vor sozialem Lernen

Die AfD vertritt „uneingeschränkt das Leistungsprinzip“ an Schulen. Außerdem fordern die stärkere Disziplin und stärkere Maßnahmen, wenn diese nicht eingehalten wird (GP S. 53f.). Das erhöht den ohnehin hohen Druck auf die Schüler*innen und lässt zudem das Erlernen sozialer Kompetenzen in den Hintergrund geraten.

Die AfD möchte einen elitären Aufbau des Schul- und Bildungssystems. Hochschulen sollen das Recht auf Aufnahmeprüfungen zur Auswahl der Studierenden bekommen (WP S. 45).

Meinungsvielfalt an Schulen einschränken

Sie hat mit dem Lehrermeldeportal einen Pranger für Lehrer geschaffen, welche sich kritisch zu den menschenfeindlichen Aussagen der AfD äußern. Das steht entgegen dem Bildungsauftrag, die freiheitlichen und demokratischen Grund- und Menschenrechte zu vermitteln (Beutelsbacher Konsens) (https://www.zeit.de/gesellschaft/schule/2018-10/afd-lehrerpranger-url-afd-lehrerpranger-online-denunziation-eltern-schueler/seite-3). Zu einem demokratischen Diskurs gehört auch, verschiedenen Parteien und ihre Positionen kritisch zu beleuchten.