AfD möchte: Inklusion stoppen

Gesellschaftliche Realität: Ausgrenzung von Menschen mit Behinderung

Das Wort „Inklusion“ scheint in aller Munde zu sein. Dennoch berichten Menschen mit Behinderung beispielsweise davon, dass man ihnen den Zutritt zu Lokalen verwehrt oder dass Fluggesellschaften es ablehnen, sie mitzunehmen. Der Zugang zum Arbeitsmarkt erweist sich als schwierig. So berichtete der Berliner Landesbeauftragte für Behinderte, Martin Marquard, im Jahr 2003, viele Arbeitgeber der freien Wirtschaft hätten Behinderte auch dann nicht oder nur zögerlich eingestellt, wenn die Bewerber gut qualifiziert waren: „Behinderte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – so denken viele Arbeitgeber – passten nun einmal nicht in das Bild eines modernen dynamischen Unternehmens. Behinderte Menschen könnten vielleicht imageschädigend sein.“ Und das schlägt sich auch in unserer Sprache nieder, so wird das Wort „behindert“ von den meisten Menschen immer noch als Schimpfwort missbraucht.

Die Antwort der AfD: Inklusion stoppen

Die AfD ist gegen die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung an der Gesellschaft, sie will einen Inklusionsstopp (WP S.44).

Außerdem ist sie für Gefängnisstrafen (Sicherungsverwahrung) für Alkohol- und Drogenabhängige sowie psychisch erkrankte Menschen (GP S.26). Aktuell werden Menschen, die eine Straftat begangen haben und an einer psychischen Erkrankung leiden, in psychiatrischen Einrichtungen behandelt, um ihnen gegebenenfalls den Wiedereintritt in die Gesellschaft zu ermöglichen.

Außerdem ist sie für Abschaffung des Antidiskriminierungsgesetzes (WP S.12). Das würde Unternehmen wieder erlauben, Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe, Herkunft, einer Behinderung, ihres Geschlechts, sexuellen Orientierung o.ä. nicht einzustellen.